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5. Tag | Mittelerde

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Morgens weckt uns Eiderentengesang und das leichte Regenprasseln auf dem Zeltdach...es ist schon relativ spät, als wir aufwachen, zwischen 10 und 11 vielleicht. In dem Dauerlicht kann man schnell das Zeitgefühl verlieren – nicht so schlimm, wenn es keinen Termindruck gibt...und so kann man umso besser flexibel auf die Gegebenheiten reagieren – z.B. die verzauberte Stimmung in einer Nacht geniessen, um im Vormittagsregen dann den Schlaf aufzuholen. Auf die durch Regen erzwungenen Ruhepausen scheint man sich verlassen zu können. Für mich hat Regen nach dem ersten bzw. zweiten Reisetag seinen Schrecken verloren. Überhaupt bin ich so dankbar für die vielen grossartigen und fast magischen Eindrücke, dass es auch ok. wäre, wenn die Reise nun relativ unspektakulär weiterginge. Dies ist jedoch gar nicht der Fall: der Zauber setzt sich nun auf andere weise fort, wie ein erster Blick aus dem Fernseher zeigt: was heißt schon „zeigt“ – über Nacht ist die komplette Kulisse am Horizont, sind die bunten vielgestaltigen Berge und der majestätische Snaefellsjökull wieder verschwunden, als hätte es sie nie gegeben! Nebel verbirgt sie und verändert dadurch das Landschaftsbild radikal: man meint nun, in einem relativ flachen, weit zu überschauenden Land (ähnl. S-H) zu sein, das leicht erhöht auf einem felsigen Untergrund lagert, der es von riesigen Wasserflächen abhebt, die es umgeben bzw., durchziehen. Bemerkenswert und auch unheimlich anmutend ist die fast völlige Windstille, die diesen Tag begleiten wird. Sie lässt diem Wasserflächen glatt und ebenso hellgrau wie den Himmel erscheinen, der eine wolkenlose einheitliche Fäche bildet. Die neue Landschaft und Stimmung ist auch wunderschön! Ich fühle mich entfernt um die Gegend um die Schlei erinnert, da immer wieder flache grüne Landflächen von wasser umschlossen sind und dadurch wie Inseln bzw. die Wasserflächen wie Seen erscheinen. Dies wird vor allem beim Weitergehen deutlich. Zunächst gibt es Schokomüsli und Kaffee. In der Bucht, die sich vor uns erstreckt, ist gerade Tiefpunkt der Ebbe. Reiterkarawanen erscheinen zunächst am Horizont und dann in unmittelbarer Nähe. Ich stelle fest, wie sehr ich durch in Deutschland zu erwarten gewesene Reaktionen geprägt bin: Unbehagen stellt sich ein, als klar wird, dass die Reiter direkt auf uns zukommen, denn es könnte ja „Mecker“ geben Gibt es aber nicht, da Simon die Idee hat, freundlich zu winken, als es soweit ist, dass direkter Blickkontakt sich nicht mehr vermeiden lässt. Die Geste wird lächelnd erwidert. Da wir uns dagegen entschieden haben, die Abkürzung der Reiter durchs Watt zu nehmen, ist nun genügend Zeit, um das Tagebuch noch ein wenig fortzusetzen und den Versuch zu unternehmen, Pfannkuchenbrot zu backen. Der erste Fladen verunglückt etwas, da die „Pfanne“ auf der relativ hohen Gasflamme erstmal anknöselt. Ich werde leicht hysterisch, als das Zelt von Brandgeruch erfüllt ist – „sofort den Kocher aus!“ auch der zweite Versuch ist nicht befriedigend – zumal ich nicht aufpasse und mir den flüssigen Teig über den Latz kippe, vor lauter Eifer, von mir mühselig mit dem Taschenmesser gehobelte Nüsse und Mandeln mit in der Pfanne zu verteilen...Es scheint aber auch nicht unmöglich, Pfannkuchen zustande zu bringen. Mit etwas Übung und anderer Fett bzw. Hitzeverteilung könnte es nächstes Mal klappen. Nun gibt es Rührei mit Ketchup(so sehen die zerfetzten mit Fruchtsirup übergossenen Resultate aus). Dann sind wir bald bereit zum Weiterziehen am Rand der Bucht entlang. Der Herausforderung dieses Tages entgegen: Dem Fluss, den es zu überqueren gilt. Wir laufen, soweit möglich, ganz unten am Wasser, wo man über schwarze und auch in Regenbogenfarben schillernde (ähnl. Raku) Gesteinsbrocken unterhalb der Felskante besser vorwärts kommt, als oben auf den unebenen Grashügeln, die aus den matschigen Sumpfwiesen herausragen. Da wir der sich schlängelnden beinahe zickzackigen Küstenlinie folgen müssen, bieten sich ständig neue Perspektiven auf die verwunschene Landschaft.



Heute ist alles eine Horizontale Von unseren Füßen bis zum Horizont liegt alles auf einer Linie. Dadurch, dass ein ganzer Teil unseres Proviants schon verzehrt ist, haben wir nun weniger Volumen und Gewicht zu tragen – dafür kommen Fundsachen hinzu. Als Wanderstock und Waffe gegen angreifende (Eissturm...?) Kría trägt Anna schon seit einiger Zeit ein ca. 1 m langes Holz herum, dass grob gedrechselt ist, so dass es in regelmäßigen Abständen Einschnitte aufweist. Sicher war es mal ein Tischbein. Gerade findet Anna ein ca. 80 cm langes Holz, dass einem Axtstiel ähnelt – statt einer Klinge hat es jedoch einen fest verschraubten Dorn (wohl für Fischer, um Netze zu bewegen) Wir nennen es den Arm von Käptn Ahab, es ist nun mein Stecken und Stab. Wir rasten auf einer der kleineren Erhebungen direkt am Meer - hier ist es angenehm weich und trocken. Gras und Steine, dazwischen tapfere Mini-Blumen. Und dann noch ein dicht verfilzter Klumpen Federn, ein Gewölle oder Gewürge – vom Adler? Gut vorstellbar jedenfalls, dass er diesen Platz genauso schätzt wie wir. Mittlerweile hat die Flut wieder die Bucht gefüllt und die Umgebung wird zunehmend illuminiert, bis wir schließlich kurz in die Sonne blinzeln können. Von unserem Aussichtspunkt sehen wir schon die Mündung des Flusses, in dessen Bett sich jetzt auch das Meerwasser zu stauen scheint. Wir gelangen schließlich dorthin, und marschieren auf der Suche nach einer Furt flussaufwärts. Die Landschaft besteht nur noch aus den Elementen Sumpfwiese und Wasser - und ist doch bezaubernd! Verwunschen ist der Ausdruck, der mir auch hier in den Sinn kam - und die Assoziation an Mittelerde. Anna wird von Mücken bzw. von kleinen Fliegen geplagt, die leichtes Spiel haben, da es immer noch ganz windstill ist. In dieser scheinbar sonst leblosen Umgebung von gedämpften Farben und absoluter Stille kommt plötzlich ein Entenpaar in Sicht, das auf dem Fluss rudert - es sind Kragenenten, die ich noch nie gesehen habe und auch nicht von Bildern kannte.



Sie sehen so bunt und unwirklich aus, wirken in dieser Kulisse derart selten, überraschend, schön, dass mein Herz Luftsprünge macht und es mir gleichzeitig leid tut, sie hier zu stören. Anna teilt sie nicht, diese bei mir regelmässig auftretende Furcht, irgendwelches seltene Geflügel beunruhigen zu können. Gab schon Streit deswegen! Obwohl die Sichtweite immerhin 1 km oder mehr beträgt sehen wir keine Landmarken, diese Gegend wirkt als sei sie unendlich gross; die gestern so nah erschienenen Berge sind heute wie vom Erdboden bzw. von Wolken verschluckt. Der Fluss ist ca. 30 m breit und viel zu tief um hindurchzugelangen. Zum „Warmwerden“ bietet sich uns ein Bach an, der in den Fluss mündet und den wir daher durchqueren müssen.
Hier finden wir eine seltsame Stelle: vom großen Fluß her führt eine Art Kanal bzw. wassergefüllter Graben zu einem Teich von mittlerer Größe, wenige Meter breit. Es scheint oberhalb des Teiches eine Quelle zu sein, die mit der Entstehung des Teiches und seiner Verbindung zum Fluss zu tun hat. Jedenfalls ist das Wasser hier ohne Bewegung und wie dasjenige des Flusses kristallklar. Das Bemerkenswerte – bzw. für uns Atemberaubende ist jedoch die Unterwasserwelt im Teich. Die Wasseroberfläche spiegelt kaum, so dass wir das, was wir nun sehen, fast überdeutlich sehen, die Räumlichkeit der Teichwelt wird durch das Wasser noch gesteigert. Nüchtern beschrieben ist dort folgendes zu sehen: eine Wasserpflanzenart hat sich hier ausgebreitet, die im Grund des Teiches wurzelnd gerade zur Wasseroberfläche wächst, diese aber nicht erreicht. Die Pflanze besteht aus einem Haupttrieb, an dessen senkrechter Achse rundherum kleine Blätter angeordnet sind, der Durchmesser ist der einer Fahrradpumpe. Es sieht ungefähr so aus, als strebten vom Boden hunderte Flaschenreinigungsbürsten nach oben. An diesen Pflanzen haben sich -wie am ganzen Boden des Teiches- Algen ausgebreitet. Diese Alge bildet eine schleimig-durchsichtig erscheinende Masse, deren Form sich scharf vom klaren Wasser abhebt. Diese Masse hat alle erdenklichen Formen und verschiedene Farben angenommen. Am Gerüst der Wasserpflanzen spannt sie Fäden, bildet Ebenen, hüllt sie ganz ein, diese Formen sind mal glatt und gewölbt, dann wieder gerissen, flach oder in die Länge gezogen. Eine große Formenvielfalt, die als verbindendes, strukturierendes Gerüst die Wasserpflanze hat. Die Algen bilden ihren „Städtebau“ auf mehreren Etagen, mal können wir zwischen den Formen auf noch tiefer liegende schauen. Der größte Teil der Algen ist rostorange, am einen Ende des Teiches auch blassgrün. Hier haben die Algen einige fladenartige bis kugelförmigen Auswüchse, die an gelandete Ufos erinnern. Hier scheint alles grünlich zu fluoreszieren, aber auch andere Farben leuchten hier. Was wir sehen ist aber weit mehr: immer neue Vergleiche drängen sich auf: Unterwasserstadt, aufsteigende Flügelwesen, Riesenmilben, und vieles mehr. Die Pflanzen als Wirbel und die Algenmasse in ihrer von Farbe und Substanz an Fleisch und Sehnen erinnernden Art wecken manches Fabelwesen in unserer Vorstellung wach. Der Eindruck, der sich durchsetzt, wird von Anna angeregt: die Wasserpflanzen, deren oberster Teil oft noch nicht von Algen bedeckt ist, bildet die Achse von wirbelnden Tänzerinnen, die an ihnen emporwachsenden Algen bilden die Ballkleider. Bänder fliegen zwischen ihnen hin und her, am Rand stehen kleinere Figuren, die zuschauen oder auch in Bewegung sind. Der Teil mit den grünlichen Algen, die wie Kokons kleinere Pflanzen umhüllen, erscheint wie eine Kinderstube mit noch nicht fertig entwickelten Puppen. Obwohl alles unter Wasser vollkommen still ist, erscheint es wunderbar bewegt und bewegt auch uns. Wir beide haben das Gefühl, dass dies ein guter Ort sei, um etwas zu opfern oder zu hinterlassen. Wir denken an die kiloschweren Bernsteinketten ein, die im Nationalmuseum Kopenhagen ausgestellt sind. Menschen der Bronzezeit hatten sie als Opfer in Tümpeln versenkt. Wir können gut verstehen, dass solche Orte – insbesondere stille klare Gewässer – als Schnittstelle zur Anderswelt dienten.

Anna erinnert mich an einen anderen Ort, den wir zuvor noch an der Küste betrachtet haben. Dort ragte aus der Felskante am Meer ein langer im Querschnitt annährend quadratischer Felsblock wie eine Mauer hervor. Auf einer Länge von ca. 10 bis 12 Metern sehen wir auf der Längsseite, dass er aus vielen Basaltsäulen besteht. Wie Bleistifte, die übereinander gestapelt sind oder verformte Bienenwaben sieht das aus, alles ist auch hier bewegt, verzogen und gedrückt und von einer erstarrten Dynamik. Noch vorher, auf einer erhöhten Kiesbank nahe der Küste sahen wir am Boden etwas, das nur einmal das Fundament eines Hauses gewesen sein kann ca. 8 mal 20 m im Grundriß. Aus welcher Zeit – ob 600 oder 60 Jahre alt - konnten wir natürlich nicht sehen.
Die schwarze Steinmauer erinnnert auch an moderne Bildhauerei – jedenfalls würde ich als Steinmetz solche Grabsteine herstellen wollen. Aber nun weiter zum Fluss. Bald ist die harmlose erste Stelle erreicht. Eine gute Gelegenheit zum üben! Wir ziehen die jeweiligen Spezialschuhe an und krempeln die Hosenbeine auf. Die Wanderstiefel binden wir an den Rucksäcken fest. Und los! Das Wasser ist schon bitterkalt – dieser Eindruck wird aber gleich überlagert von der Kraft der Strömung, die einem die Beine wegdrückt. Da bekommt man schon Respekt, zumal das Wasser selbst mir noch nicht ganz bis zum Knie reicht. Ich klammere mich an Simon fest. Zum glück sind es bloss ein paar Schritte, dann ist es geschafft. Wir ziehen uns nicht wieder um, da es nicht allzu weit ist bis zu der stelle, wo es ernst wird und auch noch sehr sumpfig. Dann stehen wir vor dem grossen Fluss, der durch kleine Sandbänke, auf denen unser Zelt zur Not lässig Platz fände, unterbrochen ist. Lange suchen wir das Ufer nach der geeignetsten Stelle ab und müssen feststellen, dass es nicht so leicht werden wird. Die Strömung ist ziemlich stark. Bald entdecken wir einen kleinen, aber doch stattlichen Wasserfall, der hierfür evt. mit verantwortlich ist. Für mich kleine Person ist der Wasserstand auch ziemlich hoch. Mit Pech könnte mir das Wasser stellenweise bis zum Bauchnabel reichen. Wir überlegen wirklich ziemlich lange, ob wir es tatsächlich wagen können. Oder ob wir die Ebbe gegen Mitternacht bzw. die nächsten Reiter abwarten sollen? Nein! Das ist mir alles zu blöd. Ich bin dafür, es wenigstens zu versuchen. Diesmal müssen die Hosen ganz ausgezogen werden. Auch binden wir uns mit der Nylonschnur, die ich noch gefunden habe, aneinander fest. Mit langsamen kräftigen Schritten geht es zur nächsten Sandbank und dann durchs letzte eher harmlose Stück. Erleichterung! Ich nutze die Gelegenheit für eine kurze Wäsche, da ich bis auf die Unterhose nass geworden bin. Dann kochen wir uns einen Aufwärmtee und ziehen uns wieder an. Der Weg führt nun auf der anderen Uferseite wieder zurück zum Meer. Dort ist schwarzer Strand, auf den ich mich schon gefreut hatte. Wasser und Himmel bilden dazu eine neblig-graue absolute Einheit, die schon keine Räumlichkeit mehr zu besitzen scheint. In der Ferne ist noch ein extrem dünner schwarzer Trennstreifen (Land) zu erkennen. Eine schon beinahe esoterisch anmutende Stimmung, die mich an das „Nichts“ erinnert und ganz wehmütig werden lässt. Ich klebe wie gebannt an diesem unwirklichen Anblick, habe Schwierigkeiten, ihn so in mich aufzunehmen, dass ich ihn nicht vergessen werde. Eine missglückte Unterhaltung führt dann zu einem Zerwürfnis zwischen Simon und mir. Nicht zuletzt wegen meiner groben Wortwahl, die nichts für empfindliche Gemüter ist. Simon eilt nun beleidigt voraus. Ich beginne, alles Schöne zu sammeln, was ich auf dem schwarzen Untergrund entdecken kann: z.B. einen schwarzen Vogelflügel – ob er von den pechschwarzen zierlichen Möwen stammt, die mir so gut gefallen? – purpurrote verschieden geformte Algen, eine ringförmige schwarze Riesenalge, die sich wie Gummi anfühlt – der Durchmesser des Rings beträgt bestimmt 70 cm !- eine rostfarbene breite Alge in Form eines Rüschenbandes und einen toten Krebs. Alles lege ich später auf einen Felsblock, bis auf den Flügel, den ich behalten will und ein Purpuralgenstück.
So viele Algensorten habe ich noch nie gesehen! Als grosser Fan dieser Gebilde, an deren Farben und Formen ich mich nicht sattsehen kann, wähne ich mich hier in einer Art Paradies. Es gibt schwarze und purpurfarbene, grüne und weiße und orangefarbene Algen...verästelte, mit Fransen und fruchtartigen Gebilden, z.T. wie Trauben oder Perlen, daran – dann welche, die wie hellgrünes oder orangenes Transparentpapier aussehen und von der Form her an viele zusammengenähte Folienhandschuhe (wie man sie z.B. zum Haarefärben verwendet) erinnern. Und eben die breiten Bänder mit gekräuselten Rändern, die ich „Rüschenbänder“ nenne. Wie ich bedaure, dass man Algen erfahrungsgemäss weder transportieren, noch gut aufbewahren kann, da sie beim Trocknen steinhart werden und dann langsam zerbröseln – abgesehen von dem entsetzlichen Gestank, welchen sie verbreiten können. Wie gern würde ich die unterschiedlichen Gebilde nebeneinander auf eine Leine hängen oder einen Vorhang daraus nähen! Der Weg setzt sich fort mit pechschwarzem Sand, vielen runden Ausbuchtungen durch das Meer und hellgrünem Grasbewuchs, der im Kontrast zum schwarzen Sand und dem grauen Himmel und Wasser besondere Leuchtkraft entfaltet und teilweise mähnenartig in die runden Ausbuchtungen herunterhängt. Wir halten Ausschau nach dem nächsten Zeltplatz, da Nieselregen eingesetzt hat, der immer stärker wird. Dann laufen wir landeinwärts und hangaufwärts auf weitere Sumpfwiesen. Plötzlich ertönt Schwanengesang und wir können zwei meiner geliebten Wasservögel im Nebelgrau auf dem Meer erkennen. Das verstärkt meine wehmütige Stimmung noch. Als das Zelt steht, krieche ich in den Schlafsack und muss weinen. Simon schreibt wie besessen Tagebuch, während ich bald einschlafe.
Anna war am Abend schlecht gelaunt und reizbar – ein wenig scheint mir das an der Landschaft zu liegen. Schon bevor es mit ihr schlimmer wurde, musste ich an die „Unendliche Geschichte“ denken; Anna erschien mir wie das Pony, das auf dem Weg durch die Sümpfe der Traurigkeit immer mutloser wird. Wir schlafen beide lange. >>>>